Julia Fußhoeller

Julia Fußhoeller
Jula (sie/ihr)*1988, lebt in Berlin. Sie ist seit 2013 bundesweit als Theaterpädagogin mit Schwerpunkt junge Erwachsenenarbeit und als Schauspielerin mit Schwerpunkt Kindertheater unterwegs. Sie ist Mitgründerin von "Jularun-Seminare", und möchte mit diesdieser Arbeit andere Menschen dazu ermutigen lebendige Lernräume zu gestalten.

Warum ich in der Bildungsarbeit tätig bin
Bildung ermöglicht es Menschen, ihre Potenziale zu entdecken und Neugier zu entwickeln. Ich möchte Lernprozesse gestalten, die Freude bereiten und nachhaltig wirken. Schon in der Schulzeit merkte ich, dass Lernen durch Bewegung, Erleben und Spiel inspirierender und nachhaltiger ist als reines Zuhören. Diese Erfahrung prägt mich bis heute: Lernen macht Spaß!


Wie ich zu meiner Arbeit gekommen bin
Mein Weg begann mit einem Freiwilligendienst in Südafrika, wo ich die Wirkung theaterpädagogischer Methoden erlebte. Zurück in Deutschland studierte ich an der Theater Akademie Stuttgart und absolvierte eine eFeF Fortbildung zum Globalen Lernen. Dabei erkannte ich die Verbindung von Kunst, Bildung und sozialem Engagement. Besonders fasziniert hat mich dabei, wie sehr unsere Lernprozesse von denjenigen geprägt werden, die uns begleiten – von Lehrer*innen, Mentor*innen und Kolleg*innen.


Wie ich meinen Weg gestaltet habe
Mein beruflicher Werdegang war von einem stetigen Perspektivwechsel geprägt: selbst auf der Bühne stehen, angeleitet werden, Gruppen leiten und Menschen in ihren Lernprozessen begleiten. Diese unterschiedlichen Rollen haben mir geholfen, ein tiefes Verständnis für die Menschen zu entwickeln, mit denen ich arbeite.
Ich sammelte Erfahrungen in der Theaterpädagogik, sowie der Theatervermittlung und konzentrierte mich zunehmend auf die junge Erwachsenenbildung. Künstlerisch war ich im Großpuppenprojekt DUNDU tätig und bin nun seit 2015 beim Ensemble theater mimikri unterwegs.


Was ich heute mache
Heute arbeite ich freischaffend als Schauspielerin und Theaterpädagogin, wobei Methoden von Augusto Boal immer wieder eine Rolle spielen. Gleichzeitig beschäftige ich mich zunehmend mit der Frage, wie wir achtsamer und gesünder und gleichzeitig mit Leichtig keit und Freude mit unserem Körper umgehen können. Dabei bin ich zunächst auf das Lichtenberger Institut für Stimmphysiologie und dann auf die Unfold Method gestoßen, basierend auf der Alexandertechnik. Mein Wunsch ist es diese Ansätze nach und nach in meine Seminararbeit und mein künstlerisches schaffen zu integrieren.
Denn Lernen ist für mich ein lebenslanger Prozess, der neue Wege eröffnet.
Und wenn ich mal eine Pause von der Bühne und den Seminarräumen brauche, findet man mich an der frischen Luft – zum Beispiel auf einem Campingplatz, wo ich Boote verleihe und Paninis zaubere.


Mehr über mich: www.juliafusshoeller.de

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